Ein Weblog für den Deutschunterricht

Über mich

Was soll das ganze Theater?

Ich bin gerade in Regensburg, wo ich meine Magisterarbeit zum Thema "Theater und Rollenspiel im Fremdsprachenunterricht" verfasse. Dies ist vor allem dank der Förderung von der DAAD möglich.

Ich muss sagen, Regensburg ist eine sehr schöne Stadt. Ich bin zwar zum dritten Mal da, aber vorher waren das nur kurze Aufenthalte. Erst jetzt kann ich die Stadt richtig genießen. 

 

 

 Warum habe ich gerade das Thema Theater ausgewählt?  Nach meinem einmonatigen Aufenthalt im August 2008 in Heidelberg, wo ich im Rahmen eines internationalen Ferienkurses an der Arbeitsgemeinschaft Theater teilgenommen hatte, kristallisierte sich mein Wunsch heraus, Theater und Fremdsprachenunterricht zu verbinden. In meiner Magisterarbeit wollte ich erforschen, inwieweit das szenische Spiel und Rollenspiel im Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden können.

Dramatische Aktivitäten stellen einen alternativen und interaktiven Weg der Fremdsprachvermittlung dar und gleichzeitig eine handlungsorientierte, erfahrungsbezogene, und kreative Lern- und Lehrmethode. Sie bieten den Lernern Gelegenheit, den Inhalt einer Fremdsprache als individuelle Persönlichkeiten kreativ mit zu gestalten.

 

 

2 Kommentare 11.10.09 21:17, kommentieren

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Deutsche und Tschechen

Am Freitag und Samstag (19. – 20. Oktober 2007) nahm ich an einem interkulturellen Training für deutsche und tschechische Studierende teil. Diese Veranstaltung wurde von forost unterstützt und in Pilsen mit Hilfe von Tandem organisiert. Ich war davon total begeistert, deshalb würde ich euch davon auch gerne erzählen.

Dort waren sechs Studenten aus Deutschland (Berlin, Leipzig, Bayern) und sechs tschechische Studenten. Unsere Lektoren waren zwei Psychologie-Studentinnen von der Uni Regensburg. Das Programm war sehr vielfältig. Es bestand hauptsächlich aus praktischen Übungen, Fallbeispielen und dazu kam in richtigen Maßen auch Theorie. Und das Thema? Kultur, interkulturelle Unterschiede, Konflikte, die daraus entstehen und Lösungen, die man finden sollte.

Von diesen zwei Tagen habe ich ein paar Tipps zum Alltag in Deutschland mitgebracht, die man im Hinterkopf beinhalten sollte, damit man Konflikte und Missverständnisse vermeidet.

Zwischen Deutschen und Tschechen gibt es insgesamt mehr Gemeinsames als Trennendes, als man sich vielleicht vorstellt. Trotzdem sollte man folgendes wissen.

Deutsche sind sehr diskussionsfreudig. Wenn ihr mit ihnen diskutiert, bringen Sie vernünftige Argumente. Deutsche kehren nichts unter den Teppich, sonder widersprechen bei Meinungsverschiedenheiten. Im Unterschied zu Tschechen drücken sie bei einem Konflikt keine starken Emotionen aus. Auch das Wort „nein“ wird in Deutschland häufiger gehört als in Tschechien. In den deutschen Schulen gibt es nämlich ein meiner Meinung nach sehr wichtiges Fach, in dem die Schüler lernen, wie man argumentieren kann und soll.

Vor kurzer Zeit habe ich folgenden Satz gehört: „Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps!“ Es bedeutet, dass Berufs- und Privatleben wird scharf getrennt. Man spricht in der Arbeit über Probleme und Erlebnisse aus seinem privaten Leben gar nicht. Um dies und jenes zu besprechen, geht man nicht in die Arbeit, sondern in die Kneipe.

In der Regel machen Deutsche alles plangemäß, eines nach dem anderen. Improvisation ergibt sich in Deutschland nicht so häufig wie in Tschechien.

Die Anrede von „höhergestellten Personen“ ist wenig autoritativer als in Tschechien. Lehrer und Ingenieure werden ohne Titel angeredet. Eine Abweichung von dieser Regel bilden nur Uniprofessoren und Ärzte.

Beim Essen wird man nicht zweimal aufgefordert. Daher können viele Tschechen in Deutschland vor leeren Schüsseln sitzen, denn die beliebte tschechische Aufforderung „Esst, esst“ kommt nicht.

In der Kneipe oder im Restaurant bezahlt man zumeist für sich selbst. Dies gilt auch für die Frauen. Kein Wunder, wenn auch ein Glas Mineralwasser mindestens 2,50 Euro kostet!

Das Auto wird in Deutschland fast immer benutzt. Es dient wie zum Beispiel Schuhe. Auch die Kurzstrecken werden mit dem Auto gefahren.

Die Emanzipation ist in Deutschland ein Stück weiter als in Tschechien. Deutsche Männer können gerne und gut kochen, Frauen dagegen fahren oft Motorrad.

Zum Schluss wollte ich noch sagen, dass Beschreibungen von Kulturunterschieden nie objektive Beschreibungen sind, sondern immer nur „im Vergleich zu“ einer anderen Kultur oder Einstellung zu sehen.

Ein interkulturelles Spiel...

2 Kommentare 23.10.07 21:13, kommentieren

Jugendmedientage in Leipzig



Von Donnerstag 27.9. bis Sonntag 30.9. dreht es sich für mehr als 400 Nachwuchsjournalisten und junge Medienmacher um das Thema „Medien 2.0“ und ihre journalistischen Berufswege. Vier Tage lang wechseln sich Workshops, Symposien, Medieneinblicke, Partys und spannende Gäste aus Medien, Politik und Gesellschaft ab.

Und ich war auch dabei! Ich habe mich mit anderen ifa-Teilnehmern, Betreuern und mit dem Referenten Felix Kossel in Leipzig getroffen, damit wir gemeinsam an einer abschließenden Dokumentation (an einem elektronischen Handbuch) unserer Workshops und unserer Erfahrungen mit Podcasts und Blogs arbeiten.

Was haben mir die JMT in Leipzig persönlich gebracht? Vor allem Inspiration, viele neue Ideen, zahlreiche Eindrücke und Erfahrungen. Auch kulturelle und sprachliche Bereicherung, was für mich – als Germanistikstudentin – sehr wichtig ist. Einblick in die Welt der deutschen Medienmacher finde ich auch nützlich, zumindest für meine Diplomarbeit, in der ich mich gerne dem Thema „Deutsche Medien“ widmen werde. Und zuletzt haben mir die Medientage viele Kulis, Zeitschriften und Notizblöcke gebracht.


2 Kommentare 4.10.07 12:21, kommentieren

Lieblingszitate

Ich lese sehr gern Zitate und ich will euch ein paar von meinen Lieblingszitaten zeigen.

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. (B. Brecht)

Wenn man zwei Stunden lang mit einem Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität. (A. Einstein)

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen. (Seneca)

Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht. (A. Lincoln)

Sorgen ertrinken nicht in Alkohol. Sie können schwimmen. (H. Rühmann)

Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten. (O. Wilde)

Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen! (O. Wilde)

Eine Menge von Zitaten kann man z.B. auf http://zitate.net finden.

 

 

 

 

1 Kommentar 9.9.07 13:38, kommentieren